Rinderbestand

Zusammengefasst: Im Jahr 2024 gibt es in der Wallonie erstmals knapp eine Million Rinder, das sind etwa ein Viertel weniger als 2010. Dieser RĂĽckgang geht mit einem starken RĂĽckgang der Zahl der Halter einher, die nun bei 6.406 fĂĽr Herden mit mehr als 10 Rindern liegt. Infolgedessen stieg der durchschnittliche Viehbestand pro Halter auf 152 Tiere. Diese Entwicklung spiegelt eine zunehmende Konzentration der Viehzuchtbetriebe und eine stärkere Spezialisierung der Betriebe vor dem Hintergrund des Strukturwandels im Rindersektor wider.

 

Milchviehbestand

Zusammengefasst: Im Jahr 2024 gab es in der Wallonie 180.807 MilchkĂĽhe, was 19 % des belgischen Rinderbestands entspricht, wobei der Bestand seit 2010 um 20 % zurĂĽckgegangen ist. Die Zahl der Halter fiel um 40 %, aber der durchschnittliche Viehbestand pro Betrieb stieg auf 69 KĂĽhe. Die nationale Milchsammlung erreicht 4,37 Milliarden Liter, wovon 29 % aus der Wallonie stammen. Der Trend zeigt eine starke Konzentration in Betrieben, die auf Milchvieh spezialisiert sind, mit einem durchschnittlichen Bestand von 87 KĂĽhen in diesen Strukturen.

Fleischrinderbestand

Zusammengefasst: Im Jahr 2024 gab es in der Wallonie 212.666 FleischkĂĽhe, was 22 % des regionalen Rinderbestands entspricht, bei einem durchschnittlichen Bestand von 47 KĂĽhen pro Betrieb. GroĂźbetriebe gewinnen an Boden, und die Produktion wird ĂĽberwiegend von professionellen Strukturen getragen, von denen mehr als die Hälfte auf Fleischrinder spezialisiert sind. Gemischte Betriebe und Betriebe, die Ackerbau und Rinderzucht miteinander verbinden, ergänzen die Landschaft.

 

Schweinebestand

Zusammengefasst: Die Wallonie hat nur einen geringen Anteil an der belgischen Schweineproduktion, mit nur 6 % des nationalen Bestands. Im Jahr 2024 gibt es in der Wallonie etwas mehr als 340.000 Schweine, wobei der Trend in letzter Zeit rĂĽckläufig ist. Die Schweineproduktion betrifft heute 4 % der wallonischen Betriebe. Der durchschnittliche Viehbestand erreicht 925 Schweine pro Betrieb, wobei es je nach Grad der Spezialisierung groĂźe Unterschiede gibt.

GeflĂĽgelbestand

Zusammengefasst: Im Jahr 2023 gab es in der Wallonie 8,4 Millionen GeflĂĽgelplätze, wobei seit 2010 ein deutlicher Anstieg zu verzeichnen ist, insbesondere bei Masthähnchen (+ 177 %). Flandern bleibt mit 85 % des belgischen Bestands dominant, aber die Wallonie zeichnet sich durch ihre qualitätsdifferenzierte Produktion aus. Seit 2010 ist die durchschnittliche Anzahl der Plätze pro Betrieb bei Masthähnchen gestiegen (25.150, + 23 %), bei Legehennen jedoch gesunken (10.550, - 7 %). Im Jahr 2023 wurden in der Wallonie 426 Zuchtbetriebe gezählt, die 34 % der belgischen Halter darstellten. Der Trend im Jahr 2024 bleibt stabil, mit einem leichten Anstieg des wallonischen Tierbestands, der auf 8,8 Millionen Plätze geschätzt wird.

Schafe

Zusammengefasst: Im Jahr 2024 gab es in der Wallonie mehr als 85.820 Mutterschafe, von denen 67 % von Landwirten gehalten wurden (57.380 Mutterschafe). Die wallonische Schafzucht ist vor allem auf die Fleischproduktion ausgerichtet, wobei die Rassen an die kargen Weiden angepasst sind. 16 % der Mutterschafe befinden sich in Betrieben mit biologischen Produktionsmethoden.

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