
Das Jahr 2024 im Überblick
2024 erlebte die Wallonie ein außergewöhnlich feuchtes Jahr mit wenig Sonnenschein und überdurchschnittlich hohen Temperaturen, was sich negativ auf die Pflanzenproduktion auswirkte: geringe Erträge bei Getreide, Mais, Rüben und Kartoffeln sowie Verluste bei Obst, während Futter zwar reichlich vorhanden, aber von minderer Qualität war. Die Preise für Feldfrüchte gingen zurück, die Preise für Milch und Rinder stiegen leicht an. Das durchschnittliche landwirtschaftliche Einkommen erreicht 888 €/ha, ein Anstieg im Vergleich zu 2023, aber weit entfernt vom Niveau von 2022. Die Struktur der Betriebe bleibt stabil, aber die Spezialisierung auf Ackerbau nimmt zu und der Generationswechsel ist besorgniserregend: 45 % der Betriebe werden von Landwirten im Alter von 57 Jahren und älter geführt. Das Jahr war auch durch den Ausbruch der Blauzungenkrankheit geprägt.


