Zusammengefasst: Im Jahr 2024 bewirtschaftet der typische Bio-Milchviehbetrieb durchschnittlich 75 ha, 13 % mehr als 2010, mit einer Fruchtfolge, die von FutterflĂ€chen dominiert wird (91 %), von denen 77 % DauergrĂŒnland sind. Er hĂ€lt im Durchschnitt 58 MilchkĂŒhe, ein Drittel weniger als konventionelle Betriebe, was auf eine extensive Produktionsweise zurĂŒckzufĂŒhren ist, die den Besatz pro Hektar begrenzt (1,6 Rinder/ha).
Biologische Produktion - Milchvieh - LNF
FlÀche
Im Jahr 2024 betrĂ€gt die durchschnittliche FlĂ€che eines typischen Betriebs 75 ha, was einem Anstieg von 13 % seit 2010 entspricht. Diese FlĂ€che ist gröĂer als die der wallonischen Betriebe (59 ha).
Die Fruchtfolge besteht zu etwa 91 % aus FutterbauflĂ€chen, davon sind 77 % DauergrĂŒnland. Das angebaute Getreide macht nur 6 % aus. Es kann verkauft, aber auch in Tierfutter verwendet werden. Die Kategorie âSonstigeâ umfasst hauptsĂ€chlich EiweiĂpflanzen. Diese Verteilung ist Ă€hnlich wie bei den auf Milchvieh spezialisierten wallonischen Betrieben.
| 2024 | Durchschnitt pro Betrieb | |
| Betriebe (Anzahl) | ||
| Auf Bio- Milchrinder spezialisierte Betriebe | 274 | |
| Wallonische Betriebe* | 12 381 | |
| landwirtschaftlich genutzten FlÀche (ha) | ||
| Auf Bio- Milchrinder spezialisierte Betriebe | 20 656 | 75.39 |
| DauergrĂŒnland | 15 911 | 58.07 |
| Wechselwiesen | 2 153 | 7.86 |
| Futtermais | 168 | 0.61 |
| Andere Futtermittel | 615 | 2.24 |
| Getreide | 1 171 | 4.28 |
| Andere | 638 | 2.33 |
| Wallonische Betriebe* | 731 984 | 59.12 |
| DauergrĂŒnland | 305 323 | 24.66 |
| Wechselwiesen | 34 150 | 2.76 |
| Futtermais | 59 634 | 4.82 |
| Andere Futtermittel | 9 469 | 0.76 |
| Getreide | 167 730 | 13.55 |
| Andere | 155 678 | 12.57 |
Viehbestand
Im Jahr 2024 hĂ€lt der Standardbetrieb 58 MilchkĂŒhe. Das ist ein Drittel weniger als auf der Ebene der wallonischen Betriebe, die Milchvieh halten. Die biologische Tierhaltung zeichnet sich nĂ€mlich durch eine extensivere Produktionsweise aus (1,6 Rinder/ha oder 0,8 MilchkĂŒhe/ha).
Seit 2016 steigt die durchschnittliche Anzahl der MilchkĂŒhe im Standardbetrieb tendenziell an (+9 %), aber nicht so schnell wie im wallonischen Betrieb mit Milchviehhaltung.
Der Standardbetrieb zeichnet sich auch durch einen höheren Anteil an MischkĂŒhen aus. TatsĂ€chlich tendiert die ökologische Produktionsmethode eher zu robusten Rassen, bei denen es sich unter anderem um Mischrassen handelt.
| 2024 | Durchschnitt pro Rinderhalter | |
| Rinderhalter (Betriebe) | ||
| Auf Bio- Milchrinder spezialisierte Betriebe | 274 | |
| Wallonische Betriebe* mit MilchkĂŒhe | 2 625 | |
| Rinderbestand (Anzahl) | ||
| Auf Bio- Milchrinder spezialisierte Betriebe | ||
| KĂŒhe ⊠| 15 829 | 57.8 |
| ⊠Milchviehrasse | 52 % | |
| ⊠Mischlingsrasse | 48 % | |
| Wallonische Betriebe* mit MilchkĂŒhe | ||
| KĂŒhe ⊠| 179 629 | 68.4 |
| ⊠Milchviehrasse | 83 % | |
| ⊠Mischlingsrasse | 17 % |