Betrieb „Fleischrinderhaltung“

Zusammengefasst: Im Jahr 2024 verfügt der auf Fleischrinder spezialisierte Betrieb über 61,3 ha landwirtschaftlicher Nutzfläche [LNF],  hauptsächlich Dauergrünland, und hält durchschnittlich 145 Rinder, darunter 51 Fleischkühe. Während die Fläche dieses Betriebs allmählich zunimmt, bleibt sein Viehbestand sehr stabil, was bedeutet, dass der Rinderbesatz pro Hektar abnimmt.

Erträge und Kosten - Fleischvieh

Zusammengefasst: Im Jahr 2024 stiegen die Erträge der auf Fleischrinder spezialisierten Betriebe leicht auf 1.746 €/Rinder-GVE an, was hauptsächlich auf die Verwertung von Rindfleisch und die GAP-Beihilfen zurückzuführen ist. Diese Erträge reichen immer noch nicht aus, um die Gesamtkosten (2.218 €/Rinder-GVE) zu decken, die leicht gesunken sind und sich gleichmäßig auf Betriebs- und Strukturkosten sowie die Entlohnung der Familienarbeitskräfte verteilen. Die erfolgreichsten Betriebe haben ihre Kosten etwas besser im Griff, erzielen aber vor allem höhere Erträge.

Rentabilität - Fleischrinder

.ZusammengefasstIm Jahr 2024 erzielt ein auf Fleischrinder spezialisierter Betrieb ausgehend von einem Deckungsbeitrag von 498 €/Rinder-GVE erzielt der auf Fleischrinder spezialisierte Betrieb einen Bruttoüberschuss von fast 669 €/Rinder-GVE und ein landwirtschaftliches Einkommen von 35.605 € pro Familienarbeitskräfteeinheit. Diese Indikatoren weisen zwar höhere Werte als der Durchschnitt der letzten zehn Jahre und sogar die höchsten Werte seit 2010 auf, liegen jedoch deutlich unter den Werten eines durchschnittlichen wallonischen Betriebs. Hinter diesen Durchschnittswerten verbergen sich große Unterschiede zwischen den einzelnen Situationen. Die Einkommensunterschiede zwischen den leistungsstärksten und den leistungsschwächsten Betrieben betragen rund 70.000 € pro Arbeitseinheit.

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