Europäische Politik : Entwicklung der gemeinsamen Agrarpolitik
Zusammenfassung; Die Gemeinsame Agrarpolitik wurde 1962 ins Leben gerufen, um die Ernährungssouveränität zu gewährleisten und die Landwirtschaft der Mitgliedstaaten zu modernisieren. In ihren Anfängen beruhte sie auf garantierten Preisen, Quoten und massiven Subventionen. Die aufeinanderfolgenden Reformen - Mac Sharry (1992), Agenda 2000, Fischler-Reform (2003) - haben die Marktstützung auf entkoppelte Direktzahlungen verlagert und umweltfreundlichere Praktiken eingeführt. Die Vergrünung tritt 2014 in Kraft und wird durch Öko-Regimes im Jahr 2023, Konvergenz der Zahlungen und Subsidiarität über nationale Strategiepläne verstärkt. Die GAP wird durch den EGFL und den ELER finanziert. Das Budget der GAP sinkt, bleibt aber der größte Posten im EU-Haushalt und verbindet Wettbewerbsfähigkeit, Nachhaltigkeit und ländliche Entwicklung.

