Handelsbilanz und Exporte

Zusammengefasst: Im Jahr 2024 erreichen die Exporte 4,52 Mrd. €, hauptsächlich nach Frankreich, in die Niederlande und nach Deutschland. Die Einfuhren, die mit 3,46 Mrd. € stabil blieben, betrafen vor allem Milchprodukte, wobei Käse an erster Stelle stand. Die Handelsbilanz der wallonischen Agrar- und Ernährungswirtschaft ist positiv (+1,1 Mrd. €), getragen von den verarbeiteten Produkten.

 

Wallonischer Landwirtschaftsverband

Zusammengefasst : 2023 erreicht die wallonische Landwirtschafts- und Gartenbauproduktion einen Rekordwert von 2,67 Milliarden Euro, der von Milch, Rindfleisch und Kartoffeln getragen wird. Dieser Anstieg ist hauptsächlich auf Preiserhöhungen zurückzuführen. Die Wallonie trägt etwa 25 % zum Wert der belgischen Agrarproduktion bei und hat ein Profil mit Schwerpunkt auf Ackerbau und Rinderzucht. Die landwirtschaftlichen Vorleistungen beliefen sich auf 1,52 Mrd. € und stiegen vor allem aufgrund der Kosten für Futtermittel und Düngemittel stark an. Im Vergleich zu Flandern ist die Landwirtschaft in der Wallonie weniger energieabhängig, dafür aber stärker mit dem Boden verbunden. Die Bruttowertschöpfung, 1,14 Mrd. €, macht fast 1 % des regionalen Bruttoinlandsprodukts aus.

Belgischer Agrarpreisindex

Zusammenfassung: Im Jahr 2024 geht der Gesamtindex der Agrarpreise in Belgien leicht zurück und markiert damit nach dem starken Anstieg im Jahr 2022 eine Stabilisierung. Ackerbau ist rückläufig, während die Preise für Rindfleisch, Milch und Obst steigen. Die Produktionskosten bleiben hoch, obwohl die Vorleistungen (Energie, Düngemittel) sinken. Löhne, Pachten und Zinsen steigen weiterhin moderat an.

Vergleichseinkommen

Zusammengefasst: Zwischen 2020 und 2024 erreicht das Einkommen aus landwirtschaftlicher Arbeit in der Wallonie 36.630 € pro Arbeitskräfteeinheit, was 71 % des Einkommens eines durchschnittlichen Arbeitnehmers in der Region entspricht. Trotz einer deutlichen Verbesserung seit 2020 bleibt der Abstand zu den anderen Sektoren bestehen. Diese Einkommensschwankungen sind auf die europäische Agrarpolitik und Marktschwankungen zurückzuführen.

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