Auf Milchvieh spezialierte standarbetriebe

Zusammengefasst: Im Jahr 2024verfügt der auf Milchvieh spezialisierte Betrieb über eine landwirtschaftlich genutzte Fläche (LNF) von 75,9 ha, hauptsächlich Weiden, und hält durchschnittlich 176 Rinder, darunter 87 Milchkühe.  Seit 2010 sind die Fläche und die Anzahl der Kühe um 32 % bzw. 34 % gestiegen. Da die Entwicklungen dieser beiden Elemente ähnlich verlaufen, bleibt der Kuhbesatz pro Hektar stabil.

Erträge und Kosten - Milchvieh

Zusammengefasst: Im Jahr 2024 steigen die Erträge pro 100 l produzierter Milch leicht an und erreichen 70 €/100 l Milch. Gleichzeitig steigen die Kosten. Daher bleibt das Verhältnis zwischen Erträgen und Kosten unter 1, was bedeutet, dass der auf Milchvieh spezialisierte Betrieb im Durchschnitt für das Jahr 2024 nicht über ausreichende Erträge verfügt, um alle tatsächlichen und kalkulierten Kosten zu decken. Die einkommensstärksten Betriebe zeichnen sich durch deutlich geringere Struktur- und Arbeitskosten pro produzierter Milchmenge aus.

Rentabilität – Milchvieh

Zusammengefasst: Ausgehend von einem Deckungsbeitrag von rund 34,6 €/100 l Milch erzielt der auf Milchvieh spezialisierte Betrieb einen Bruttoüberschuss von nahezu 29,6 €/100 l Milch und ein landwirtschaftliches Einkommen von fast 62.556 € pro Familienarbeitskräfteeinheit. Das ist deutlich mehr als der Durchschnitt der zehn vorangegangenen Jahre, der bei etwa 40.385 €/FAKE liegt. Hinter diesem Durchschnitt verbirgt sich jedoch eine große Bandbreite an Situationen mit mehr als 9 % der Betriebe mit einem negativen Arbeitseinkommen. Die Analyse der Leistungsgruppen auf Einkommensebene zeigt, dass die Leistungsstarken ein dreimal höheres landwirtschaftliches Einkommen pro 100 l Milch erzielen als die Leistungsschwachen.

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